15_jahre_jaegerhof_15015 Jahre Betreute Wohnanlage „Am Jägerhof“ in Freudenstadt

Am 30.6.2012 gab es Grund zum Feiern in der vom Arbeiter-Samariter-Bund betreuten Wohnanlage „Am Jägerhof“ in Freudenstadt. 15 Jahre ist es her, dass die Wohnanlage offiziell eröffnet wurde. Der Freudenstädter Oberbürgermeister Julian Osswald dankte in seinem Grußwort dem gesamten Mitarbeiterteam für die sehr gute Arbeit als Betreuungsträger im Jägerhof. Er betonte, dass das Betreute Wohnen als Form der Unterstützung für ältere Menschen, die soweit es möglich ist, noch selbständig wohnen wollen und können, den Puls der Zeit widerspiegle. So viel Selbständigkeit wie möglich, so viel Hilfe wie nötig, dieses Motto stehe für den Jägerhof und die damit verbundene positive Entwicklung.

Baubeginn des ersten Hauses der Wohnanlage in Freudenstadt war im Dezember 1995. Knapp zwei Jahre später, im Oktober 1997, wurde die gesamte Anlage offiziell eingeweiht. Die ASB-Landesvorsitzende, Marianne Wonnay, wies in ihrem Grußwort auf die Entstehung dieses Projekts, aus der Mitte der Gesellschaft hin. Es habe hierzu nur noch einen Projektträger gebraucht und mit der Bauträgergemeinschaft Herrenhof einen zuverlässigen Partner für den ASB als Betreuungsträger gefunden. Marianne Wonnay stellte das herausragende Engagement von Otto Dewitz, langjähriger ehrenamtlicher Vorsitzender des ASB Freudenstadt, dar und dankte mit Präsenten ihm und seiner Frau für deren großen Einsatz in all den letzten Jahren. Melanie Lausegger, Geschäftsführerin des ASB Nordschwarzwald, ehrte die Bewohner der ersten Stunde mit einem Blumengruß. Die Leiterin der Wohnanlage wurde für ihr 10-jähriges Arbeitsjubiläum geehrt.

Otto Dewitz stellte in seinem Beitrag die schwierige und langwierige Entstehung und Entwicklung dieses Projektes im Gemeinderat dar. Er hatte über einen Beitrag zum Betreuten Wohnen Vertreter des ASB Landesverbandes kennengelernt. Da damals in Freudenstadt kein Träger die Trägerschaft für eine Betreute Wohnanlage übernehmen wollte, nahm er Kontakt mit dem ASB auf und gründete somit den ASB Freudenstadt. Im Jahr 2010 wurden die ASB Kreisverbände Freudenstadt und Calw zum ASB Regionalverband Nordschwarzwald zusammengeschlossen.

Der Jägerhof hat in Freudenstadt einen sehr guten Ruf. Was sicherlich auch an der guten Zusammenarbeit zwischen dem ASB als Betreiber und der Stadt Freudenstadt liegt, der ein Teil der Gemeinschaftsflächen gehört. Aus dem ehemaligen Pflegeheim ist ein Haus voller Lebendigkeit in Stadtkernnähe geworden: Alle 58 Wohnungen, verteilt auf fünf Häuser, sind derzeit belegt. Bereits als eines der ersten Häuser hat die Betreute Wohnanlage im Jahr 1998 das Qualitätssiegel „Betreutes Wohnen für Senioren“ vom KVJS Baden-Württemberg erhalten. Seither wurde das Siegel durchgängig verliehen.

Ein besonderes Merkmal der Wohnanlage ist die fast durchgehende Erreichbarkeit des Personals: Bis 21 Uhr ist immer jemand zu erreichen. Über den Hausnotruf ist eine Sicherheit rund um die Uhr, insbesondere auch nachts gewährleistet. Und wenn doch einmal pflegerische Hilfe nötig wird, ist der Ambulante Pflegedienst stets zur Stelle.

 

15_jahre_jaegerhof_450Freuen sich über das Jubiläum der Betreuten Wohnanlage (v.l.n.r.):
Norbert Beck (MdL), Lars-Ejnar Sterley (ASB-Landesgeschäftsführer), Otto Dewitz, Wiltrud Dewitz, Marianne Wonnay (ASB-Landesvorsitzende), Julian Osswald (Oberbürgermeister), Anja Broß, Gerhard Link (Bürgermeister), Melanie Lausegger. (Foto ASB Nordschwarzwald)