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Der Mensch im Fokus! Das Motto der diesjährigen Landeskonferenz des Arbeiter-Samariter-Bunds Baden-Württemberg e.V., die am vergangenen Samstag im Esslinger Neckar Forum stattgefunden hat, soll die kommenden Jahre des Verbands prägen. Minister für Soziales und Integration, Manne Lucha, sprach in seiner Festrede über das Thema Pflege, das die Gesellschaft zunehmend bewege und deren Stärkung Aufgabe der Politik sei. Er würdigte die Rolle des ASB und betonte die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. ASB-Präsident Franz Müntefering unterstrich die Rolle des ASB als Impulsgeber für die Politik und appellierte, Generationenkonflikte zu verhindern.

 „Füreinander da sein und Verantwortung übernehmen – das ist es, was die Gesellschaft zusammenhält“, so Lucha in seiner Ansprache. Die Politik müsse dafür die Rahmenbedingungen schaffen, das alleine reiche aber nicht. Es brauche Verbände und Nachbarn, Menschen vor Ort, die das täglich tun. „Der ASB nimmt hier eine zentrale Rolle ein. Er trägt mit seiner Arbeit dazu bei, dass Menschen, die Hilfe benötigen, auch Hilfe erhalten. Er trägt dazu bei, dass Menschen nicht ausgegrenzt werden, sondern teilhaben“, so Lucha. Das gelte insbesondere auch für die Pflege, die uns alle immer mehr beschäftige.

Mehr Umsatz, mehr Mitarbeiter

SPD-Landtagsmitglied Sabine Wölfe befasste sich als alte und neue Landesvorsitzende mit Vergangenheit und Zukunft des ASB. „Seit 2014 ist es uns gelungen, alle Leistungen des ASB weiter auszubauen. Wir haben den Umsatz von 227 Mio. Euro auf knapp 300 Mio. Euro im Jahr 2017 erhöht. Die Mitarbeiterzahl ist von 5.332 auf 6.580 Beschäftigte angestiegen“.

Zum Motto der Landeskonferenz sagte Wölfle: „Das Motto soll in vielerlei Hinsicht Programm für die kommenden Jahre sein. Es betrifft unsere Bewohner, Patienten, Kunden und Angehörige. Wir wollen diesen Menschen eine hohe Qualität durch unsere Arbeit gewährleisten. Wir meinen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So sind wir einer der wenigen Wohlfahrtsverbände, der landesweit einen einheitlichen Tarifvertrag anwendet. Das gilt für die Pflege, wir sind aber auch im Rettungsdienst vorangegangen und haben mit verd.i einen Tarif abgeschlossen, damit Vergütung und Arbeitszeit für die noch neue Berufsgruppe der Notfallsanitäter geregelt ist. Arbeitnehmer haben in uns einen guten Arbeitgeber.“

ASB-Präsident Franz Müntefering würdigte die Verdienste des ASB im Bereich der Altenhilfe, betonte aber gleichermaßen: „Entscheiden wird sich die Zukunft des Landes an der Zukunftsfähigkeit der Jungen. Wir als ASB müssen dafür sorgen, dass es keine Generationenkonflikte gibt. Wir wollen, dass die junge Generation eine gute Perspektive und gute Jobs hat.“ Er forderte für gute Bildungschancen einzutreten und betonte die Rolle des ASB als Arbeitgeber: „Wir brauchen Fachkräfte und müssen jungen Menschen vermitteln, dass sie beim ASB gut ausgebildet werden und gute, anspruchsvolle Jobs finden, die Spaß machen“. Das alles müsse mit gesellschaftlichem Zusammenhalt geschehen. „Wir müssen dafür sorgen, dass die vernünftigen Alten und Jungen und die dazwischen sich unterhaken und dafür sorgen, dass nicht die Bekloppten das Sagen bekommen“, so Müntefering. „Das ist die Aufgabe, die wir haben“.

Neuer Landesvorstand

Als Vertretung der rund 168.000 ASB Mitglieder haben die Delegierten auf der Landeskonferenz den Landesvorstand für die kommenden vier Jahre gewählt.

SPD-Landtagsmitglied Sabine Wölfle, die seit 2014 als ASB-Landesvorsitzende tätig ist, wurde im Amt bestätigt. Neuer stellvertretender Landesvorsitzender ist Peter Schmid (Region Mannheim / Rhein-Neckar). Karl-Eugen Altdörfer (ASB Region Schwäbisch Hall), wurde als zweiter stellvertretender Landesvorsitzender wiedergewählt und ist weiterhin für das Ehrenamt zuständig. Ebenfalls wiedergewählt wurden Michael Goby (ASB Region Südbaden) als Landesschatzmeister und Christoph Nießner (ASB Region Karlsruhe) als Landesarzt. Als Beisitzer wurden Reinhard Elsner (ASB Region Stuttgart) und Roland Hanusch (ASB Region Ludwigsburg) sowie Siegbert Nischke (ASB Region Pforzheim) und Utz Traut (ASB Region Schwäbisch Hall) wiedergewählt. Neu im Landesvorstand ist Katherine Surtees (ASB Region Alb Stauferland). Landesjugendleiter Marcel Plewan (ASB Region Alb Stauferland) wurde im Amt bestätigt. Sven Krüger (ASB Region Böblingen), Daniel Nerlinger (ASB Region Südbaden), Alexander Hahn (ASB Region Esslingen) und Rudolf Zahorka (ASB Region Böblingen) bilden die Landeskontrollkommission.

Mit dem Ehrenpreis des ASB Baden-Württemberg für außerordentliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet wurden Bernd Horldt (ASB Rheinstetten-Rastatt), Hans Ulrich Oppenländer (ASB Region Ludwigsburg), Dr. Gernot Offtermatt (ASB Region Ravensburg-Bodensee), Klaus Pfeiffer (ASB Region Nordschwarzwald), Carsten Schmidt (ASB Region Karlsruhe) und Prof. Dr. Udo Schmidt (ASB Region Neckar-Alb).

 

Die Presseinformation als PDF 


Landesvorstand ASB Baden-Wuerttemberg e.V. 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisch gewählt! Der neue Landesvorstand gemeinsam mit der Landesgeschäftsführung.

Von links: Reinhard Elsner (Beisitzer), Peter Schmid (Stellvertretender Vorsitzender), Lars-Ejnar Sterley (Landesgeschäftsführer), Utz Traut (Beisitzer), Siegbert Nischke (Beisitzer), Sabine Wölfle MdL (Vorsitzende), Michael Goby (Schatzmeister), Katherine Surtees (Beisitzerin), Christoph Nießner (Landesarzt), Karl-Eugen Altdörfer (Zweiter Stellvertretender Vorsitzender), Marcel Plewan (Landesjugendlleiter), Roland Hanusch (Beisitzer) und Daniel Groß (Stellvertretender Landesgeschäftsführer) Foto: ASB Baden-Württemberg.

 

Heute tritt sie nach zweijähriger Übergangsphase in Kraft: Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Verordnung der Europäischen Union bringt Verbrauchern mehr Sicherheit und Transparenz im Hinblick auf ihre persönlichen Daten. Als Dienstleister im Sozial- und Gesundheitswesen erhebt und verarbeitet der ASB Baden-Württemberg e.V. in vielen Bereichen sensible personenbezogene Daten. Die Datenschutzrichtlinie zeigt, was uns dabei wichtig ist und steckt den Rahmen für den verantwortungsvollen und gesetzeskonformen Umgang mit Daten in allen ASB Gliederungen.