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Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat durch eine Kündigung der Verträge mit privaten Anbietern von liegend Krankenfahrten eine Lawine ins Rollen gebracht. Der Ausstieg wurde mit Missständen, Qualitätsmängeln und Beschwerden begründet. Ab Januar 2019 sollen nach Vorstellung des vdek alle liegend Krankenfahrten der Ersatzkassenpatienten nur noch über die Leitstelle des Rettungsdienste disponiert werden und von den Rettungsdiensten übernommen werden. Dieses Vorgehen des vdek stößt beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und den RKH Kliniken auf wenig Verständnis, da es zu massiven Engpässen und Problemen in der Notfallversorgung führen wird. Denn allein im Landkreis Ludwigsburg werden bislang jährlich rund 6.000 Transportfahrten der RKH Kliniken vom ASB als liegend Krankenfahrten mit dafür außerhalb des Rettungsdienstes bereitgestellten Fahrzeugen und Personal sichergestellt.

„Der ASB wehrt sich entschieden gegen den pauschalen Vorwurf des Qualitätsmangels bei Krankenfahrten. Dies mag für einige Anbieter gelten, nicht aber für den ASB“, so Daniel Groß, Geschäftsführer des ASB in Ludwigsburg. Auch Matthias Ziegler warnt vor einer kompletten Verlagerung solcher geplanter Krankentransporte auf die Rettungsdienste:

„Dies führt unweigerlich zu einer unnötigen Zusatzbelastung der Rettungsleitstellen in der Notfallorganisation, was zu einer Verschlechterung der Notfallversorgung führt“, so der RKH Regionaldirektor.

Der pauschale Vorwurf des vdek, dass die Leistungen nicht in der notwendigen Qualität erbracht werden, decke sich nicht mit den Erfahrungen der RKH Kliniken. Wenn es Qualitätsprobleme mit Anbietern gäbe, würden diese direkt mit dem jeweiligen Verursacher geklärt werden. Der Arbeiter-Samariter-Bund und die RKH Kliniken sprechen sich dafür aus, dass die Krankenkassen Qualitätsstandards für liegend Krankenfahrten festlegen, die Transporte auskömmlich bezahlen und sicherstellen, dass die Fahrten auch künftig außerhalb der Rettungsleitstellen als liegend Krankenfahrt durchgeführt werden können.
Die gelebte Praxis der letzten Jahre zeigt, dass ein solches Vorgehen auf Grund kürzerer Wartezeiten zum Wohle der Patienten ist. Gleichzeitig lässt es dem Rettungsdienst die notwendigen Kapazitäten, seiner originären Aufgabe der Notfallrettung nachzukommen.

   

 Krankentransport

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute tritt sie nach zweijähriger Übergangsphase in Kraft: Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Verordnung der Europäischen Union bringt Verbrauchern mehr Sicherheit und Transparenz im Hinblick auf ihre persönlichen Daten. Als Dienstleister im Sozial- und Gesundheitswesen erhebt und verarbeitet der ASB Baden-Württemberg e.V. in vielen Bereichen sensible personenbezogene Daten. Die Datenschutzrichtlinie zeigt, was uns dabei wichtig ist und steckt den Rahmen für den verantwortungsvollen und gesetzeskonformen Umgang mit Daten in allen ASB Gliederungen.