Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) Baden-Württemberg nahm dieses Jahr zum ersten Mal beim Sozialen Marktplatz in Stuttgart teil. Diese Veranstaltung, die unter dem Motto „Gutes tun und gemeinsam gewinnen“ stand, bietet gemeinnützigen Organisationen und Wirtschaftsunternehmen eine Plattform, um „gute Geschäfte“ zu machen. Der Marktplatz, der zeitlich auf eine Stunde begrenzt ist, lebt davon, dass sich Vertreter von gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen persönlich kennenlernen und dann Vereinbarungen abschließen. Dabei kann es um den Austausch von persönlichem Einsatz (Manpower), Fachkompetenz (Know-How) oder logistischer Beihilfe (Hardware) gehen. Im Gegenzug bieten die Vereine und Verbände kreative Kooperationsideen an.

Am 25. Juni 2014 fand in Laupheim der Spatenstich zum  „Activ-Center“ statt. Teil dieses Centers wird auch ein Pflegeheim des ASB Landesverband Baden-Württemberg e.V. Betreut wird die Einrichtung vom Kreisverband Orsenhausen-Biberach, die bereits ein Pflegeheim in Schwendi hat. Das besondere an der Einrichtung in Laupheim wird die Vernetzung verschiedener Leistungsbereiche sein: Neben der stationären Pflege wird es auch eine Tagespflege mit 10 Plätzen geben.

asj-bundesjugendkonferenz2014-rdurst-054Zum Auftakt der 19. Bundesjugendkonferenz der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) vom 19. bis 22. Juni 2014 in Stuttgart diskutierten am 19. Juni Jugendliche mit ASB-Präsident Franz Müntefering und Peter Friedrich, dem Minister für den Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg, über die Lebensphase Jugend.

 

Am 9.05.2014 fand die Mitgliederversammlung des ASB Regionalverband Neckar-Alb statt. Nach den Berichten standen Neuwahlen an: Zum Vorsitzenden wurde Prof. Dr. med. Udo Schmidt (Regierungsmedizinaldirektor a.D.) gewählt. Gert Mohler und Gerd Fiedler sind die beiden Stellvertreter. Zum Schatzmeister wurde Thomas Seyfarth gewählt, Dr. med. Michael Bauer ist der Verbandsarzt. Die vier Beisitzer sind Sabrina Schuller, Hartmut Blaich, Lothar Eberhardt und Friedrich Schlittenhardt.

Cover Pflegetagebuch Russisch

Pflegebedürftige Senioren, die kaum Deutsch sprechen, nehmen soziale Hilfsangebote zu wenig wahr. Denn ihnen fehlen oft verständliche Information darüber, welche Unterstützungsmöglichkeiten und Pflegeleistungen es gibt.

Der Arbeiter-Samariter-Bund hat deshalb seine Ratgeberbroschüre „Pflegetagebuch – Leistungen richtig beantragen“ nun auf Türkisch und Russisch übersetzen lassen. „Die kostenlosen Hefte informieren Menschen mit Migrationshintergrund sachlich und transparent darüber, welche Leistungen ihnen aus der Pflegeversicherung zustehen“, erklärt ASB-Landesgeschäftsführer Lars-Ejnar Sterley.

Die Broschüren vermitteln Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen eine Übersicht zu Hilfsangeboten wie Essen auf Rädern, Hausnotruf und Tagespflege. Sie enthalten Tipps, wie die Leistungen der Pflegeversicherung zum Beispiel mit Hilfe eines Pflegetagebuchs schnell und einfach beantragt werden können.